FB-II Feldbussystem

 

Bei den meisten Regelgeräten wie SPS, DDC usw. sind RS485-Schnittstellen mit Modbus-RTU zum Standard geworden und bieten daher die Möglichkeit für einfache und kostengünstige Erweiterungen der I/O’s bzw. Datenpunkte. Einer der Hauptkostenfaktoren ist immer wieder die Notbedienebene, die nicht nur einen relativ hohen Verdrahtungs-

aufwand mit sich bringt, sondern auch entsprechend in der Reglersoftware berücksichtigt werden muss.

 

Wer schon einmal größere Anlagen bzw. Systeme in Betrieb genommen hat, der kennt die Problematik von unerwünschten Nebeneffekte bzw. Störungen im Gesamtsystem, indem einfach die Notbedienung in Funktionen übersehen wurde. Grundsätzlich kein Problem, wenn nicht der Kostenfaktor Zeit vorkommen würde.

 

 

Einfache regeltechnische Aufgaben können bereits mit nur einem Touchpanel und einigen Feldbus-

geräten schnell, zuverlässig und vor allem kostengünstig realisiert werden, wie das unten angeführte Bild zeigt.

 

Bei Verwendung unserer neuen Fedbusgeräte der Serie FB-II (ablöse der FB... Serie) besteht der große Vorteil darin, das neben dem bereits implementierten Busprotokollen SAIA ® Sbus und Modbus-RTU in den Geräten eine Notbedienebene vorhanden ist,sofern diese vom Kunden gewünscht wird.

 

 

Dadurch ist auch eine wesentlich einfachere Inbetriebnahme durch den Anlagentechniker möglich, indem er von Hand aus die digitalen und analogen Ausgänge ansteuern kann, ohne auf die Software im Regler zurückgreifen zu müssen. In weiter Folge ist natürlich auch zu einem späteren Zeitpunkt ein Notbetrieb möglich, in dem per Hand die Pumpen, Ventilatoren, Lüftungsklappen, Ventile usw. angesteuert werden können, um so die Grundfunktionalität einer Anlage sicherstellen zu können.


Die Stärke gegenüber diversen Mitbewerbern liegt darin, das alle Betriebs- und Schaltzustände über den Datenbus auf einfache Art und Weise abgefragt werden können.
Speziell bei den anlogen Eingängen die passiven Fühlerelemente auswerten, ist ein großer Schritt in Richtung Adaptierung bestehender Anlagen vollzogen worden. Jeder passive Fühlereingang kann mit einem der Fühlertypen Pt1000, Ni1000 oder Ni1000TK5000 bestückt werden. Selbstverständlich kann innerhalb eines einzelnen Feldbusgerätes eine unterschiedliche Belegung von Fühlertypen erfolgen. Es sind lediglich die jeweiligen Register der verwendeten Fühler auszulesen.
Bei den analogen Ausgangsgeräten FB-II WO8H kann pro Ausgangskanal mittels eines AUTO-HAND Schalters zwischen den beiden Betriebsarten umgeschaltet werden. Im Automatikbetrieb wird der Wert, der in das jeweilige Register des Ausgangskanals geschrieben wurde, direkt am Ausgang dargestellt. Im Handbetrieb kann vom Anwender über das dem Ausgangskanal zugeordnete Potentiometer der Ausgangswert manuell eingestellt werden.

 


Die digitalen Ausgangsmodule FB-II A8RH haben ebenfalls eine AUTO-0-HAND Notebedienebene pro Ausgangskanal.

Neben bereits verschiedenen vorhandenen Kombinationen von digital/analog Ein-Ausgängen werden von uns speziell für die HLK stetig neue Varianten in Zusammenarbeit mit Firmen aus dem Anlagenbau erarbeitet. In weiterer Folge sind bereits busfähige Raumfühler und Raumbediengeräte entstanden, sowie busfähige Anlegefühler und Tauchfühler.

SAIA® ist ein eingetragenes Markenzeichen der Saia-Burgess Controls AG